Die Behandlung von Tieren mit Bachblüten.

Sie können auch Tiere mit Bach-Blüten behandeln. Die Dosis sollte der Größe des Tieres angepasst werden.
Am besten mischen Sie die Tropfen ins Trinkwasser oder unter das Futter.
Sie können aber auch einen Tropfen auf das Fell oder auf das Gefieder geben und leicht einmassieren.
Für Katzen ist Alkohol schädlich, weil er nicht im Körper abgebaut werden kann. Um trotzdem eine Katze mit Bach-Blüten
versorgen zu können, verwende ich Bachblütenglobuli.

Bei Vögeln wird die Dosierung etwas schwierig, bedenken Sie den Alkoholgehalt der Tropfen aus der Vorratsflasche und
probieren Sie aus, ob Ihr gefiederter Freund die Tropfen mit dem Trinkwasser aufnimmt.
Möglich ist auch ein Besprenkeln des Gefieders mit einem Blütentropfen.

Vergessen Sie nicht, dass die Bach-Blüten nicht den Charakter verändern. Zum Beispiel wird ein aggressiver Hund nicht
durch die Bach-Blüten plötzlich lammfromm werden.
Es gibt trotzdem viele Anwendungsmöglichkeiten. Im Prinzip wirken die Bach-Blüten bei ähnlichen Charaktereigenschaften
sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. 

Dieser Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern kann durch die Beispiele zeigen, was möglich ist. 

 

                                                                       Der Begründer der Bach-Blütenessenzen

                                             "Behandle die Persönlichkeit und nicht die Krankheit"
                                                                                ist der Leitsatz von Dr. Bach"

 

Dr. Edward Bach, der Begründer der Bach-Blütenessenzen, lebte von 1886 bis 1936 in England.
An der Universität in Cambridge studierte er Medizin und arbeitete zunächst einige Jahre als Schulmediziner und
Wissenschaftler. Durch seine Forschungsergebnisse in der Bakteriologie wurde er weit über sein Heimatland hinaus
bekannt.
Trotz seiner wissenschaftlichen Forschungsarbeit hielt Edward Bach engen Kontakt zu seinen Patienten.
Er erkannte den Zusammenhang zwischen körperlichem und seelischem Wohlbefinden und fand seine Ansicht durch
Friedrich Christian Samuel Hahnemann, den Begründer der Homöopathie (von dessen Arbeit er 1922 erfuhr), bestätigt.
Im Londoner Homöopathischen Krankenhaus begann Dr. Bach, aufgrund seiner Erfahrungen mit der bisherigen
wissenschaftlichen Arbeit, die Erforschung der menschlichen Darmflora und entwickelte eine Heilungsmethode mit
Nosoden, die auch heute rezeptiert werden.
Dr. Bach war ein sehr guter Beobachter und ihm fiel auf, dass Menschen mit gleichen emotionalen und psychischen
Problemen, unabhängig von ihrer Krankheit, auch auf die gleichen Nosoden ansprachen. Er begann zu potenzieren und
verfeinerte so mit der Zeit seine Methoden. Damit hatte er beachtliche Heilerfolge, besonders bei chronisch
kranken Menschen.
Sein eigentliches Ziel, die Menschen gesund zu erhalten und erst gar nicht erkranken zu lassen, konnte er aber auf
diesem Weg nicht erreichen. Er wollte eine "Volksmedizin" entwickeln, die jeder anwenden, die seelische und geistige
Gesundheit schenken und körperlichen Erkrankungen vorbeugen kann.
Als er feststellte, dass er mit den Möglichkeiten der Schulmedizin und durch seine wissenschaftliche Forschung dieses
Ziel nicht erreichen konnte, suchte er nach anderen Perspektiven um den Menschen zu helfen. 1930 gab er seine Praxis
und die wissenschaftliche Arbeit in London auf. Er zog zuerst nach Wales, in ein kleines Dorf in der Nähe von
Bettws-y-coed. Später lebte er auch in anderen Regionen Englands, für kurze Zeit auch nochmals in London.
Aber immer wieder zog es ihn in ländliche Gegenden.
Durch seine außerordentliche sensitive Begabung und Naturverbundenheit fand Dr. Bach im Laufe der nächsten Jahre
auf vielen ausgedehnten Wanderungen 38 Pflanzen, deren Schwingungsenergie alle seelischen Empfindungen beinhaltet
und entwickelte daraus seine Bach-Blütenessenzen. Diese Blüten wirken als Katalysator zwischen Körper,
Geist und Seele und können geistige Zustände wie Angst, Misstrauen, Verbitterung, Schüchternheit,
um nur einige zu nennen, ausbalancieren und harmonisieren.
1934 mietete er in Sotwell (Berkshire) ein kleines Haus, "Mount Vernon". Hier lebte er die letzten vier Jahre seines Lebens
und gab sein Wissen an seine Mitarbeiter, vor allem an Nora Weeks und Victor Bullen, weiter.
Das englische Dr. Edward Bach Centre befindet sich im Haus "Mount Vernon" in Sotwell, wo Dr. Bach seine
letzten Lebensjahre verbrachte.